文档介绍:Definitionen Seite 1
Systems Engineering
SS2006
Prof. Dr.-Ing. E. Igenbergs
Bearbeitung Name Stand
Markus Brandstätter
Systems Engineering Prof. Dr.-Ing. E. Igenbergs
Definitionen Seite 2
Einleitung
Was sind „Axiome“: eigentlich Behauptungen.
Wenn es gelingt, aus einer beschränkten Anzahl solcher „Axiome“ einen in sich abgeschlosse-
nen Bereich des Denkens zu schaffen(wird in der Philosophie und in etwas erzwungener Form
auch in der Informatik als Onthologie- die Lehre des „Seins“).
Dann kann man in diesem Bereich im Rahmen der Axiome „spazieren denken“.
Ein Beispiel hierfür ist die analytische Mathematik: Basiert auf folgenden 5 Axiomen
- Additionstheorem
- Subtraktionstheorem
- Multiplikationstheorem
- Divisionstheorem
- Null-Theorem
und bildet die zur Zeit einzige weltweit gebräuchliche formallogische(als auf eine begrenzte
Anzahl von Axiomen zurückführbare) Sprache für eine reproduzierbare Kommunikation.
Diese stellt den abgeschlossenen Bereich dar.
Der zweite, parabolisch sich nach links öffnende Bereich stellt die allgemeine Kommunikation
zwischen Menschen dar. Diese ist, wie auch Wittgenstein, der Schöpfer der „Analytischen
Philosophie“ erfahren musste, ungenau, und lässt sich deshalb nicht für die Schaffung einer
Onthologie benutzen. Denn zunächst meinte Wittgenstein, dass Philosophie nur das sie, was
in einer Art Onthologie abgebildet werden kann. (Tractatus - Philosophie in Tabellenform mit
Baumstrukturen).
Die Umgangssprache schafft Neues, Geahntes bis zu den 4 ersten Definitionen des Systems,
auf dem schon beschriebenen Weg Muster-Struktur-Architektur-Konfiguration.
Sobald die
- abgeleitete Parameter gebildet werden, und
- die Attribute mathematisch formuliert werden
befindet man sich im Schnittstellenbereich mit der Mathematik.